Die Freiheit riecht nach Vanille
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Dariusz Muszer
Die Freiheit riecht nach Vanille
Roman

A1 Verlag
München 1999
216 Seiten, gebunden

ISBN 3-927743-43-7

1999 ausgezeichnet mit dem Literaturpreis
“Das neue Buch in Niedersachsen und Bremen

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Klappentext:

Unverschämt pflügt Dariusz Muszer in seinem phantastischen Roman mit schwarzem Humor und Sarkasmus durch das System Deutschland. Eine manchmal makabre Geschichte mit kriminalistischer Spannung und einer Bilderwelt, die jeden deutschen Stilisten verblüffen wird.


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Stimmen zum Buch:

... ein einziger Wutschrei der politischen Inkorektheit, dabei erleichternd wie ein phantasievoller Fluch ... Das Buch könnte in Rage versetzen, wäre da nicht seine unglaublich dichte, klare und poetische Sprache ... Muszer besitzt den Grobianismus Charles Bukowskis und den schrägen Humor des frühen, anarchistischen Günter Grass.  Weiter lesen
Klaus Seehafer
NEUE PRESSE


Dariusz Muszer erzählt die Heimsuchungen der Freiheit, er erzählt, wie viel komischen, verzweifelden Aufwand man betreiben kann, sie nicht auf sich nehmen zu müssen. Glaubhaft und spannend.  Weiter lesen
Martin Ahrends
DIE ZEIT


Voll von schwarzem Humor und fantastischen Überschlägen, ... virtuos, ... ein bisschen frivol und ohne jede “Moralkeule” hinterm Rücken.   Weiter lesen
Michael Zeller
NÜRNBERGER NACHRICHTEN


Der moderne Till Eulenspiegel ist ein Massenmörder. Denn die Gewalt gehört für Muszer zur sozialen Realität. Deren literarische Wiedergeburt aus der Perspektive eines polnischen Immigranten hat der heute 41-jährige Romancier und Lyriker gespickt mit Parodien großer Kollegen und unterfüttert mit esoterischen Anleihen.  Weiter lesen
Peter Oberstein
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG


Was der polnische Autor in diesem sehr spezifischen Psychogramm deutscher Zu- und Umstände an Geist, Witz und Sprachkunst untergebracht hat, verdient wärmste Empfehlung.
DAS MAGAZIN


Skurril & makaber & sarkastisch. Dieser Roman ist fast schon ein Drehbuch für einen amerikanischen Regisseur und Dennis Hopper hätte darin eine Rolle.  Weiter lesen
Oskar Ansull
FORUM


Wenn Dariusz Muszer seine Biografie reflektiert, tut er das nicht ohne einen lakonischen Unterton. Fast so, als wären jene aufregenden Szenarien, die da vom bundesdeutschen Feuilleton immer wieder aufs Tableau gehoben werden, nun wirklich nicht der Rede wert.  Weiter lesen
Clemens Niedenthal
OBERHESSISCHE PRESSE


Dariusz Muszer gelang mit seinem Debüt-Roman ein Volltreffer.  Weiter lesen
Frank Füllgrabe
LÜNEBURGER LANDESZEITUNG


Reinigende Kraft eines Gewitters.  Weiter lesen
DIPPHOLZER SONNTAGSBLATT



Muszers "Held" ist ein Massenmörder. Kein Psychopath, eher einer wie du und ich - er fühlt sich halt irgendwie gerade nicht so gut... Unbehagen schleicht sich an.  Weiter lesen
Gerald Koll
KIELER NACHRICHTEN


Muszer ist nicht nur sprachgewaltig und entwickelt gekonnt angloamerikanische Erzählweisen weiter, er hat auch etwas erlebt.  Weiter lesen
Michael Foedrowitz


Es gibt einige autoren, die ich nich verstee, einer davon hat sogar neulich ein schwedischen literaturpreis gewonnen, wärend Dariusz Muszer nur ein literaturpreis weiter südlich von Schweden gewonnen hat, nämlich in Nidersaxen. Und wenn ich die beiden so vergleich, da muss ich schon sagen, der pole is lustiger.   Weiter lesen
zé do rock


... kuriose und dekadente Erzählung ... Selten liest sich ein Buch, das so schwere Problematik aufwirft, mit der Leichtigkeit und dem Lächeln auf den Lippen wie das Buch von Muszer.   Weiter lesen
Katarzyna Rogacka


Die Geschichte eines Hundes, der bellt und daran glaubt, dass er wirklich ein Hund ist.   Weiter lesen
Artur Becker


Muszer will provozieren und zum Nachdenken anregen.   Weiter lesen
GLH-REPORT


Spätestens bei der Schilderung seines trauten Ehealltags und den seltenen erotischen Konfrontationen mit seiner jüdischen Ehefrau will man das Skript am liebsten an die Wand werfen und liest dann doch völlig gebannt weiter.  Weiter lesen
Johannes Schulz
RADIO FLORA


Vom Betroffenheitsjargon sozialkritischer Literatur ist „Die Freiheit riecht nach Vanille“ so weit entfernt wie Günther Wallraff von Charles Bukowski. Ein schnoddriger, ungemein kraftvoller Ton klingt in dem Buch an.  Weiter lesen
Gabriele Boschbach
OSTFRIESISCHE ZEITUNG


Und über Hannover: “eine Stadt, in der man stirbt, bevor man überhaupt geboren wird, in der man dreimal langsamer stirbt als anderswo, eine Stadt wie Schnee von gestern und Anschaungen von vorgestern.”   Weiter lesen
Stefan Stosch
HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG


Mit diesem Mann in einem Raum, das ist ungefähr so gemütlich wie mit den Klitschko-Brüdern im Aufzug.
Sven Crefeld
LEIPZIGER VOLKSZEITUNG


Mit zynischer, pessimistischer Feder erzählt Muszer die Geschichte eines Massenmörders. Ein empfehlenswertes Debüt.   Weiter lesen
Ferdinand Schmökel
LISTEN


Der (Polen, aber besonders Deutsche) provozierende Roman Muszers wäre etwas völlig Inakzeptables, wenn da nicht dieser fantastische, unglaubliche Humor wäre, in dem er geschrieben wurde, sowie die Vorstellungskraft und der Einfallsreichtum des Autors. Muszer geht aufs Ganze: er hat in seinen Zauberkessel alle möglichen Zutaten hineingeworfen (Geschichte, Stereotypen, Vorurteile, Missverständnisse), kräftig geschüttelt und verrührt. Es entstand ein “Getränk”, das sehr angenehm ist im Geschmack, jedoch nur für Leute, die trinkfest sind.
Piotr Piaszczynski
DIALOG


Das Buch ist nämlich die Geschichte eines polnischen Auswanderers, genauer: "eines sorbisch-deutsch-polnisch-jüdischen Mischlings", und um ganz genau zu sein: eines Außerirdischen, der statt in Südnorwegen irrtümlich in Polen gelandet ist und nun, Ende der achtziger Jahre, nach Deutschland kommt. Dass er ausgerechnet in Hannover sein neues Domizil findet, verdankt er nur einer falsch gelösten Fahrkarte, doch sobald er den Zug verlässt, wird er für seinen Irrtum entschädigt: "Draußen merkte ich sofort, wonach die Freiheit roch. Sie roch nach Vanille. Der bezaubernde Duft zog mich an."   Weiter lesen
Marta Kijowska
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG


… ernsthafter, zugleich schelmisch-komischer Autor. In lapidarem Tonfall erzählt er todernste Geschichte.
Christoph Haacker
WESTDEUTSCHE ZEITUNG

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