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Zum Buch: Ein Raumschiff nähert sich einem Planeten, einem kalten Himmelskörper, der im Multiversum unter vielen Namen bekannt ist. Der unbeliebteste von allen ist der Name Erde.
So beginnt der Roman Schädelfeld von Dariusz Muszer, der uns in eine weit entfernte Zukunft entführt, in eine Zeit, welche die Narben unserer gegenwärtigen Handlungsweise trägt.
Was anfangs wie ein gewöhnlicher Science-Fiction-Roman anmutet, entwickelt sich zu einer abenteuerlichskurrilen Geschichte, die nicht nur dadurch nachdenklich stimmt, dass sie ein beklemmendes Schicksal der Erde beschreibt, sondern auch dadurch, dass sie Fragen nach der Verantwortung jedes Einzelnen den künftigen Generationen gegenüber aufwirft, ohne den moralisch- kritischen Zeigefinger zu erheben.
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Stimmen zum Buch:
Das Romanprojekt “Schädelfeld" von Dariusz Muszer bestach die Literaturkommission vor allem durch die große erzählerische Dichte. Ausgangspunkt des Textes ist das Ende des Zweiten Weltkriegs, sämtliche Handlungen sind jedoch auf einer Parallel-Erde angesiedelt. Literaturkommission Arbeitsstipendium des Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, 2011
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